10 Jahre Naturschutzstiftung und Wechsel an Kuratoriumsspitze

Dieses Jahr wird die Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven 10 Jahre alt. Aufgabe der Stiftung ist unter anderem die Betreuung von Flächen, auf denen Ausgleich- oder Ersatzmaßnahmen durchgeführt werden.

Von links: Armin Tuinmann (Geschäftsführer), Jochen Starke, Tido Bent, Hillrich Reents (Stellv. Geschäftsführer)\\\\\\\"Diese Aufgabe hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und ist inzwischen eine der Kernaufgabe der Stiftung\\\\\\\", so Geschäftsführer Armin Tuinmann. Derzeit werden ca. 172 Hektar Land in den Landkreisen Wittmund und Friesland betreut und verwaltet.

Außerdem werden Projekte, die dem Erhalt der Natur dienen, finanziell unterstützt. Dazu gehörte 2015 der Wiesenvogelschutz, der Umbau des Nationalparkhauses auf Wangerooge, die Revitalisierung der Woppenkämper Bäke in Bockhorn, Naturschutzmaßnahmen im Meedengroden, das Internationale Naturschutzcamp auf Wangerooge, der Druck einer Broschüre des RUZ Schortens zur Ausstellung „Fazination Moor“, die Revitalisierung eines Teichbiotops in Wilhelmshaven, die Erweiterung der Schafställe der Hochmoorschäferei Spolsener Moor, sowie die Modernisierung des Nationalparkhauses Wangerland. Insgesamt wurden dafür  knapp 22.000 Euro aufgewendet.

Ein Mann der ersten Stunde ist Jochen Starke. Der Vertreter der Niedersächsischen Landesforsten bestimmte die Geschicke der Stiftung als Vorsitzender des Kuratoriums seit 2006. Nun gibt er sein Amt an seinen Nachfolger Tido Bent, im Forstamt Neuenburg zuständig für Naturdienstleistungen, ab. Die vergangenen Jahre hatten Starke viel Freude bereitet: „Ich erinnere mich noch, als wir zum erstem Mal zusammen gekommen waren, hätten wir wohl nicht gedacht, was sich hieraus entwickeln würde. Eines steht fest: Es gäbe längst nicht so viele Wiesenvögel, wenn es die Stiftung nicht geben würde.“ In diesem Jahr wird wieder das Internationale Jugendcamp auf Wangerooge unterstützt, in dem Jugendliche verschiedener Nationen gemeinsam für den Naturschutz tatkräftig anpacken.

Text und Bild: Theresia de Jong

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